Warum die FritzBox kein ProtonVPN-Client ist
Eine FritzBox kann zwar VPN – aber in die andere Richtung. FritzOS bietet einen VPN-Server (per WireGuard oder IPSec), mit dem du von unterwegs sicher auf dein Heimnetz zugreifen kannst. Was die FritzBox nicht kann: sich als VPN-Client mit einem externen Anbieter wie ProtonVPN verbinden und den gesamten Internetverkehr darüber leiten.
Lösung 1: ProtonVPN-Apps auf jedem Gerät (empfohlen)
Für die meisten Nutzer ist das der einfachste und beste Weg: Installiere die ProtonVPN-App direkt auf deinen Geräten. Das funktioniert sofort, ist kostenlos zu starten und du behältst pro Gerät die volle Kontrolle (Serverwahl, Kill Switch, Streaming).
- ProtonVPN unter Windows einrichten
- ProtonVPN auf dem Mac einrichten
- ProtonVPN auf dem iPhone einrichten
- ProtonVPN auf Android & Samsung einrichten
Direkt loslegen
ProtonVPN schützt bis zu 10 Geräte mit einem Abo – die unkomplizierteste Lösung neben der FritzBox.
ProtonVPN holenLösung 2: Zweiter Router hinter der FritzBox
Möchtest du wirklich alle Geräte (auch Smart TV oder Konsole) über ProtonVPN schützen, stellst du einen zweiten, VPN-fähigen Router hinter die FritzBox. Geräte wie OpenWrt-Router unterstützen ProtonVPN per WireGuard. So entsteht ein eigenes „VPN-WLAN“ neben deinem normalen Netz.
- Zweiten Router (z. B. mit OpenWrt) per LAN an die FritzBox anschließen.
- In deinem Proton-Konto eine WireGuard-Konfiguration erstellen.
- Diese im VPN-Client des Routers hinterlegen.
- Geräte mit dem WLAN dieses Routers verbinden – sie nutzen nun ProtonVPN.
Lösung 3: Reiserouter als flexibles VPN-Gateway
Ein besonders praktischer Mittelweg ist ein kompakter Reiserouter, der ProtonVPN per WireGuard nutzt – z. B. der UniFi Travel Router. Den kannst du zu Hause hinter die FritzBox hängen oder unterwegs im Hotel verwenden. Wie das geht, zeigt unsere Reiserouter-Anleitung.