Der Umstieg auf eine verschlüsselte E-Mail-Adresse ist einfacher, als du denkst. So erstellst du dein Proton-Mail-Konto und holst deine alten E-Mails mit.
Schritt 1: Konto erstellen
Besuche die Proton-Mail-Website und klicke auf „Konto erstellen“. Wähle deinen gewünschten Benutzernamen und ein starkes Passwort. Für den Start reicht der kostenlose Tarif – ein Upgrade ist jederzeit möglich.
Schritt 2: E-Mails importieren
Proton bietet einen praktischen Import-Assistenten (Easy Switch). Damit überträgst du E-Mails, Kontakte und Kalender aus Gmail, Outlook und anderen Anbietern automatisch in dein neues Postfach.
Tipp: Richte eine automatische Weiterleitung in deinem alten Postfach ein, damit du keine wichtigen Nachrichten verpasst, während du umziehst.
Schritt 3: Apps installieren
Lade die Proton-Mail-App für Android oder iOS herunter und melde dich an. So hast du dein verschlüsseltes Postfach auch unterwegs immer dabei. Für den Desktop kannst du die Web-App oder die Desktop-Anwendung nutzen.
Jetzt sicher mailen
Erstelle dein kostenloses, verschlüsseltes Postfach bei Proton Mail.
Proton Mail starten
Schritt 4: Eigene Domain & Aliase
In den Bezahltarifen kannst du deine eigene Domain verbinden und mehrere E-Mail-Aliase anlegen – ideal, um deine Hauptadresse vor Spam zu schützen. Wer ohnehin VPN und Passwort-Manager sucht, fährt mit Proton Unlimited am günstigsten.
Wenn du einer anderen Proton-Mail-Adresse schreibst, wird die E-Mail automatisch Ende-zu-Ende-verschlüsselt: Der Text wird auf deinem Gerät mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers verschlüsselt, bevor er den Server erreicht. Nur der Empfänger kann die E-Mail mit seinem privaten Schlüssel entschlüsseln. Für E-Mails an externe Adressen (Gmail, Outlook etc.) bietet Proton Mail zwei Optionen: Versand ohne End-to-End-Verschlüsselung (da externe Anbieter kein OpenPGP unterstützen), oder das Versenden als passwortgeschützte verschlüsselte Nachricht über einen Link.
Zusätzlich zur Inhaltsverschlüsselung sichert Proton Mail auch Metadaten so weit wie möglich. Betreffzeilen, Anhänge und der E-Mail-Body werden Ende-zu-Ende-verschlüsselt gespeichert. Lediglich Absender- und Empfängeradressen (die für das Routing notwendig sind) sowie Zeitstempel liegen in lesbarer Form vor – das ist technisch unvermeidbar, da das E-Mail-Protokoll (SMTP) diese Informationen im Header benötigt. Im Zusammenspiel mit ProtonVPN wird sogar die IP-Adresse, von der aus du auf Proton Mail zugreifst, verborgen – ein zusätzlicher Metadaten-Schutz, den kein rein serverseitiger Dienst bieten kann.