Schritt 1: ProtonVPN-App herunterladen
Du hast zwei Möglichkeiten: den Download von der offiziellen Proton-Website (DMG-Datei) oder die Installation aus dem Mac App Store. Beide sind sicher – wähle einfach, was dir lieber ist.
Schritt 2: ProtonVPN installieren
Bei der DMG-Variante öffnest du die heruntergeladene Datei und ziehst das ProtonVPN-Symbol in den Ordner „Programme“. Aus dem App Store wird die App automatisch installiert.
Noch kein ProtonVPN-Konto?
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ProtonVPN für Mac holenSchritt 3: Anmelden & VPN-Konfiguration erlauben
Öffne ProtonVPN und melde dich mit deinem Proton-Konto an. Beim ersten Verbinden fragt macOS, ob ProtonVPN eine VPN-Konfiguration hinzufügen darf. Bestätige das mit „Erlauben“ und gib ggf. dein Mac-Passwort oder Touch ID ein.
Schritt 4: Mit einem Server verbinden
Klicke auf „Quick Connect“. ProtonVPN wählt automatisch den schnellsten Server. Für ein bestimmtes Land wählst du es einfach in der Serverliste aus. Das VPN-Symbol erscheint nun in der Menüleiste.
Empfohlene macOS-Einstellungen
- Kill Switch: Blockiert das Internet, falls die VPN-Verbindung abbricht.
- Beim Start verbinden: ProtonVPN automatisch mit macOS starten lassen.
- NetShield: Blockiert Werbung, Tracker und Malware (Plus-Tarif).
- Protokoll „Smart”: Wählt automatisch die beste Verbindung.
Netzwerktechnik im Hintergrund: DNS, IPv6 und Routing unter macOS
Was ProtonVPN auf dem Mac im Hintergrund tut, geht über eine einfache Verbindungsherstellung weit hinaus. Die App konfiguriert beim Verbindungsaufbau mehrere Netzwerkparameter von macOS – damit dein Schutz lückenlos ist.
DNS-Leak-Schutz unter macOS
Ein DNS-Leak entsteht, wenn DNS-Anfragen trotz aktiver VPN-Verbindung über den ISP-DNS-Server laufen – und deinem Internetanbieter so verraten, welche Domains du besuchst. ProtonVPN verhindert das, indem es beim Verbindungsaufbau den DNS-Resolver des Systems auf den eigenen VPN-DNS umstellt. Unter macOS ist das in den Systemeinstellungen unter Netzwerk → ProtonVPN → DNS sichtbar: Der Eintrag zeigt 10.2.0.1 als aktiven DNS-Server während die Verbindung besteht. Nach dem Trennen wird die ursprüngliche DNS-Konfiguration wiederhergestellt.
IPv6-Absicherung auf dem Mac
macOS bevorzugt IPv6, wenn der Router es anbietet. Ältere VPN-Lösungen tunneln oft nur IPv4, sodass deine globale IPv6-Adresse (z. B. eine 2001:db8::-Adresse) weiterhin sichtbar bleibt. ProtonVPN deaktiviert oder tunnelt IPv6 vollständig über die Adapter-Einstellungen des virtuellen VPN-Interfaces. Das verhindert, dass Websites oder Dienste deine echte IPv6-Adresse sehen, während nur der IPv4-Traffic durch den Tunnel läuft.
Split Tunneling auf dem Mac
Split Tunneling ist eine Routing-Entscheidung auf Betriebssystemebene: Statt einer globalen Default-Route durch den Tunnel werden nur Verbindungen zu bestimmten IP-Adressen oder von bestimmten Anwendungen durch den VPN-Tunnel geleitet. Die restlichen Verbindungen laufen über die normale Routing-Tabelle. ProtonVPN implementiert das auf macOS über gezielte Routing-Regeln im System. Du kannst in den App-Einstellungen einzelne Anwendungen vom Tunnel ausschließen – etwa dein Online-Banking, das VPN-Traffic ablehnt, oder lokale Dienste, die die echte Netzwerkadresse benötigen.
MTU und WireGuard unter macOS
Das WireGuard-Protokoll kapselt jeden Ethernet-Frame in ein UDP-Paket und erzeugt dabei rund 80 Byte Overhead. Bei einer Standard-MTU von 1500 Byte am physischen Mac-Interface ergibt sich eine effektive MTU von etwa 1420 Byte im Tunnel. ProtonVPN setzt diesen Wert automatisch. Wer über PPPoE-DSL mit einer MTU von 1492 verbunden ist, profitiert von der automatischen Path-MTU-Discovery (PMTUD), die Fragmentierung verhindert und damit die Verbindungsleistung optimiert.